Die Operateure verwenden zwei Exzisions-Techniken. Bei der sogenannten zweizeitigen Exzision wird der Tumor mit einem knappen Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe herausgeschnitten. Danach werden sowohl das entfernte Gewebe als auch der Schnittrand mikroskopisch auf Tumorreste untersucht. Dieses Verfahren heißt auch mikrographisch kontrollierte Chirurgie. Entdecken die Mediziner noch bösartige Zellen im eigentlich gesunden Randgewebe, wird nachoperiert. In Kliniken ist das Ergebnis am nächsten Morgen da, in Praxen kann es etwas länger dauern. Bis dahin ist die Wunde mit künstlicher Haut bedeckt. Sie wird erst geschlossen, wenn sicher ist, dass der Tumor vollständig im gesunden Gewebe entfernt wurde.
Bei der einzeitigen Technik entfernen die Operateure den Tumor mit einem festgelegten Sicherheitsabstand. Danach wird das Gewebe im Schnellverfahren mikroskopisch untersucht und die Wunde sofort verschlossen.
Info:
Der operative Eingriff erfolgt meistens ambulant und in örtlicher Betäubung. Sollten Sie sehr ängstlich sein oder es sich um einen größeren Eingriff handeln, erhalten Sie eine Vollnarkose.