Botulinumtoxin wird mit Kochsalz verdünnt und mit hauchdünnen Nadeln an bestimmte Stellen im Gesicht injiziert. Beim sogenannten „Baby-Botox“ werden sehr geringe Dosen hochverdünnt und sehr oberflächlich eingesetzt, um ein natürliches Aussehen zu bewirken. Die 10 bis 15 Minuten andauernde Behandlung ist nicht schmerzhaft. Die ersten Tage nach der Behandlung sollte auf Hochleistungssport, Solarium, Sauna oder Dampfbad verzichtet werden. Die Wirkung von Botox sieht man etwa 4 Tage später und hält 4 bis 6 Monate an. Danach sollte man die Therapie wiederholen, was dauerhaft möglich ist.
Info:
Männer benötigen bei der Behandlung meistens eine höhere Dosierung von Botox als Frauen, weil sie kräftigere Gesichtsmuskeln besitzen.
Hyaluronsäure wird ebenfalls an definierten Punkten unter die Haut gespritzt. In der Regel enthält die Injektion eine geringe Menge Betäubungsmittel. Zusätzlich wird auf die Haut eine lokal betäubende Creme aufgetragen. Beides macht die Therapie angenehmer. Die Behandlung dauert 15 bis 30 Minuten. Danach sollten einige Tage Solarium, Sauna oder Dampfbad vermieden werden. Je nach Präparat erscheint die Haut für 6 bis 18 Monate „aufgefüllt“.
Info:
Übertriebene, regelmäßige Behandlungen mit hohen Dosierungen an Hyaluronsäure können mit der Zeit die Gesichtszüge und Proportionen verändern.
Botox und Filler lassen sich mit allen anderen Methoden der ästhetischen Dermatologie sinnvoll kombinieren.
„Gut gemachte ästhetische Dermatologie sollte als solche nicht erkennbar sein, sondern auf sanfte Weise die positiven Seiten der Gesichtszüge unterstreichen.“ Prof. Dr. med. Gerd Gauglitz, Facharzt für Dermatologie und Venerologie im Haut- und Laserzentrum Glockenbach sowie Gastarzt an der Dermatologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München.